Pietzmoor                                   22.Januar 2020

Fotografisch fing das Jahr bei mir gut an.

Seit ein paar Wochen verfolgte ich das Wetter im Internet, denn ich wollte gerne Fotos mit Frost und einem klaren Himmel machen. Und das ganze gerne im Pietzmoor. Am 02. Januar sollte es dann so sein. Da ich am 01. nicht arbeiten musste, und am besagten nächsten Tag frei hatte, war der Zeitpunkt optimal. Der Wecker klingelte um 4:30 Uhr. Von Hamburg ist es nicht so weit. Aber mit der Bahn muss man schon zeitig los um auch vor Sonnenaufgang am Ziel zu sein. Es lief auch alles ganz gut, bis mein erster Zug 9 Minuten Verspätung hatte und ich dadurch meinen Anschluss verpasste. Nach einer Stunde warten auf einem dunklen und kalten Bahnhof kam dann endlich die nächste Bahn. Ich zählte die Minuten bis zum Sonnenaufgang und hoffte noch pünktlich da zu sein. Endlich am Bahnhof angekommen sprang ich in ein Taxi und fuhr das Stück bis zum Parkplatz da sich der Himmel schon anfing zu färben.

Jetzt musste alles schnell gehen. Zum Moor laufen, Motiv suchen und Kamera aufbauen. Obwohl der Sonnenaufgang immer näher rückte und ich nicht so früh da war wie ich wollte, konnte ich doch noch ein paar schöne Bilder machen. Mein persönliches Highlight seht ihr hier. Anschließend war ich noch gut zwei Stunden im Moor unterwegs. Es war ein schöner Morgen im Pietzmmor und das frühe Aufstehen und die Bahnerlebnisse waren schnell vergessen.

Die verlassene Psychatrie                                    16. Februar 2020

Neben der Tier- und Landschaftsfotografie bin ich auch immer wieder gerne bei Lost Places unterwegs. So auch am 25.01 bei einer Tour von Go2know in Neustrellitz zusammen mit einer Freundin. Schön finde ich es dann, wenn sich noch Gegenstände in den Gebäuden befinden, welche darauf deuten wozu die Räume einmal genutzt wurden. Bei dieser Tour ging es hauptsächlich um Street Art. Es gab einige ziemlich interessante und auch witzige Objekte. Ich wollte aber nicht einfach nur jedes Kunstwerk abfotografieren. Ich wollte es wenn möglich mit den Räumlichkeiten in denen es sich befand einfangen. Was nicht immer einfach war. Doch am Ende der Tour war ich ganz zufrieden mit meinen Ergebnissen.

Wichtig bei solchen Lost Places ist für mich immer ein Stativ. Damit kann ich in Ruhe arbeiten und mir meinen Bildausschnitt aussuchen. Und bei längeren Belichtungszeiten sorgt es außerdem für scharfe Bilder. Und natürlich darf ein Weitwinkel-Objektiv nicht fehlen. Auf die richtige Kleidung sollte man ebenfalls achten. An diesem Wochenende war es ziemlich kalt. Also muss man sich immer warm genug anziehen und festes Schuhwerk an haben. Schließlich handelt es sich um Lost Places - also verlassene Orte. Dort wird nicht geheizt. Und es räumt auch keiner auf. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Lost Place.

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